Das HP ProBook ist teilweise aus Aluminium gefertigt und wird von einem Intel Core 2 Duo P9400, der mit 2,40 GHz getaktet ist, angetrieben. Zur Seite stehen ihm 4GB Arbeitsspeicher, durch ein Intel-Grafikpaket wird das Businesspaket abgerundet.

Die gute Verarbeitung des Aluminium-Gehäuses fällt auf, doch dieser stehen auch einige Mankos entgegen, das Touchpad ist absolut glatt und somit nicht besonders angenehm zu nutzen. Bei den Maustasten wurde wieder mitgedacht, den diese nutzen sich nicht so leicht ab. Sie sind wie die Tasten einer normalen Tastatur eingesetzt und somit fast unverwüstlich. Das Display ist nicht spiegelnd und in der beliebten 13 Zoll Größe.
Die Tastatur ist angenehm aufgeräumt und durch Abstände zwischen den Tasten sehr gut zu bedienen, leider ist das Material um die Tasten in einer glänzenden schwarzen, sehr leicht verkratzenden und verschmutzenden, Oberfläche hinterlegt.
Ausgeliefert wird das ProBook mit Windows 7 Professional in der 32-Bit Version, somit können über 700MB des Arbeitsspeichers nicht genutzt werden. Startet man das Notebook, so kommt als erstes eine HP-Oberfläche zum Vorschein.
Man kann auswählen ob man Programme wie Office und McAfee testen will, zudem hat man die Wahl einige weitere Programme wie WinZip, Brennprogramme und HP-eigene Software zu installieren. Nach der Installation lässt sich ein HP-Dock mit einigen Programmen am oberen Rand des Bildschirms erkennen. Dazu kommt ein großer Schock sobald der Task Manager geöffnet wird:
Es laufen 70 Prozesse (normal sind 30-40), die sich auch gleich nach dem Start bemerkbar machen, da der Computer den Nutzer sehr lange warten lässt.
Nach der Installation des Windows XP-Modus gibt es wieder eine Überraschung, denn die Virtualisierungsfunktion wurde im Bios deaktiviert. Um in dieses zu gelangen muss nach einem Neustart “Esc” und anschließend “F10″ gedrückt werden.
Das Bios wurde von HP ebenso überarbeitet, denn es lässt sich sogar mit der Maus bedienen. Alles in allem ist es allerdings recht übersichtlich gestaltet. Sogar die Sprache kann man im Bios umstellen, eine echte seltenheit.
Fazit: Das HP ProBook 5310m ist sehr gut Verarbeitet und gut zu nutzen, wichtig ist allerdings eine Installation ohne alle Zusatzprogramme bzw. eine Neuinstallation mit einem nicht-bearbeitetem Windows 7 in der 64-Bit Version.