Sie lesen gerade

Midori ist keine Windows Ablösung

Manuel am August 9th, 2008

Vor ein paar Tagen tauchten viele Meldungen auf, dass Microsoft unter dem Namen “Midori” an einem Projekt forscht, das sich mit dem Aufbau von Betriebssystemen und deren Funktionsweise beschäftigt. Midori selbst, so heißt es nun aber, wird Windows nicht ablösen.

Gerüchten zu Folge handelt es sich bei Midori um ein so genanntes Manage-Code-Projekt. Somit ist es vergleichbar mit einem anderen Forschungsprojekt das Singularity heißt. Midori wird  vollständig in der Sprache .Net entwickelt und auf einem Rechner unabhängig von dessen Betriebssystem lauffähig sein. Zudem kann es auch virtualisiert laufen oder auch auf heutzutage im Einsatz befindlichen Windows-Systemen.

Anders als bisher angenommen handelt es sich bei Midori nicht um einen Windows-Nachfolger. Vielmehr sollen die Ergebnisse, die bei der Forschung an Midori erzielt werden, als Teil eines künftigen Windows-Betriebssystems oder anderen Microsoft-Applikationen zum Einsatz kommen.

Einigen Gerüchten zufolge soll es sich bei Midori um ein Internet-zentriertes Betriebssystem handeln, das auf der Idee verbundener Systeme basiert. Somit soll das Problem gelöst werden, dass eine lokale Anwendung Ansprüche an die lokale stellt.

Gibt es bald kein Windows mehr?

Manuel am August 4th, 2008

Was ist “Midori”? Auf jeden Fall ist es nicht der neue Codename von Windows 7, sondern vermutlich ein neues Betriebssystem. Einige Internet Seiten berichten sogar Microsoft hätte vor Windows zu verkaufen und mit Midori in die neue Microsoft Zukunft zu starten.

Der Software Riese hat zwar lediglich die existenz bestätigt, jedoch wird Microsoft vermutlich mit Windows abschließen und mit Midori in die Betriebssystem Zukunft starten.

Das System mit dem Codenamen Midori baut weder auf Windows 7 auf noch ist es dessen Nachfolger. Vielmehr will das Unternehmen ein weiteres Betriebssystem zum Leben erwecken und die gesamte Windows-Sparte ablösen.

Das System wird auf dem Forschungsbetriebssystem Singularity von Microsoft Research basieren, das eine neue Programmierumgebung namens Bartok nutzt und Distributed Computing unterstützen. Komponenten sollen hauptsächlich mitManaged Code implementiert werden.

Die Fehleranfälligkeit von Windows soll mit Software Isolated Processes (SIP) auch ein Ende haben. Zudem wird das System zunehmend ins Internet verlagert und Cloud-Computingbeinhalten.