Microsoft hat das Kompatibilitätslogo für Windows 7 veröffentlicht. Die Kennzeichnung soll auf der Verpackung von Hardware und Software zu sehen sein und somit Verbrauchern die Sicherheit geben, dass das Produkt reibungslos mit Windows 7 arbeitet.
Der Anwender sollte mit diesem Logo leichter erkennen ob das zu kaufen angestrebte Produkt auch mit Windows 7 funktioniert. Allerdings funktionieren eigentlich auch fast alle Produkte die mit Vista kompatibel sind.
Microsoft stellt höhere Anforderungen
Dieses Logo ist weniger für Komplettrechner als für Zusatz-Hard- und Software gedacht. Gegenüber dem Vorgänger-Versionen von Windows, die auch ein eigenes Kompatibilitätslogo hatten, hat Microsoft einige Änderungen vorgenommen. Denn gerade mit Windows Vista hatte es im ersten Jahr nach der Markteinführung einige Probleme mit einigen Produkten gegeben.
Für die Windows 7-Kennzeichnung hat Microsoft die Testanforderungen verschärft. Das soll vermeiden, dass Produkte unter Windows 7 Probleme machen, obwohl sie das Logo tragen. Weniger Systemabstürze und weniger Bugs, so lautet das Motto.
Zulassung nur mit 64-Bit-Unterstützung
Zudem muss die 64-Bit-Versione unterstützt werden, um das begehrte Logo zu erhalten. Da die 64-Bit Systeme immer häufiger genutzt und aufgrund der Speichernutzung benötigt werden.
Für Microsoft-Partner, die ihre Produkte mit dem Logo schmücken wollen, soll es aber auch Erleichterungen geben. Sie müssen weniger Arbeit erfüllen und konnten bereits jetzt, lange Zeit vor dem Verkaufsstart ihre Produkte ausgebig testen. Nach Angaben von Microsoft haben bereits jetzt mehr als 6.000 Produkte das Logo erhalten. Auf der Web-Seite “Readyset7” listet Microsoft die Partner auf, deren Produkte die Tests schon bestanden haben.
Für Anwender sind diese Aktionen durchaus sinnvoll, da sie letztendlich die Leidtragenden sind, wenn neu gekauftes nich funktioniert.